Weblog maken?


MaakEenWebsite.nl (tip)
Totaal slechts 10 euro per maand incl. domeinnaam en gratis overzetten van uw bestaande weblog bij Bloggers.nl 100 MB ruimte
emailadres
Lees meer..... en bestel
Gratis geld verdienen met e-mails lezen? Meld je aan bij
Zinngeld, Surfrace, Qassa en Euroclix !

Op zoek naar God?

laptop akkus batterien

Laptop Akku de MSI GT72VR 6RE

{ 03:45, 28/8/2016 } { 0 comments } { Link }

Die Neuauflage des GT72S hört auf den Namen GT72VR und kommt pünktlich zum Markstart von Nvidias mobilem Pascal Ableger. Während einige Funktionen hinzugefügt wurden, mussten andere gestrichen werden, die zukünftig in dem noch höher angesiedelten GT73VR zu finden sind.
MSIs GT72 war ein großer Erfolg und ist laut unserer Top-10-Liste immer noch eines der besten 17,3 Zoll großen Gaming Notebooks. Der Nachfolger GT72S war eher ein kleines Update mit geringen optischen Veränderungen an der Tastatur sowie einigen Aktualisierungen bei den Komponenten, inklusive Skylake, DDR4 und Thunderbolt 3.

Das GT72S bringt uns auch zu unserem heutigen Testgerät, dem neuen GT72VR. Optik und Ausstattung entsprechen dem Vorgänger, aber es gibt erneut einige Updates. Im Gegensatz zum GT72S haben diese kleinen Änderungen möglicherweise jedoch einen größeren Einfluss auf das Spielerlebnis. Abgesehen von der Pascal Grafikkarte gibt es optional einen 120-Hz-FHD-Bildschirm und die runderneuerte Dragon Tuner Software. Allerdings hat der Hersteller auch einige Funktionen für das GT72VR gestrichen. Das Ziel ist klar: Das GT72 soll seine Spitzenposition gegenüber den Konkurrenten wie Dell Alienware oder Asus ROG behaupten.

Da es bei dem Gehäuse, der Ausstattung, der Tastatur und den Wartungsmöglichkeiten viele Gemeinsamkeiten gibt, empfehlen wir für weitere Informationen auch unsere bisherigen Testberichte zum GT72 bzw. GT72S. Das GT72VR wird in Deutschland in verschiedenen Varianten auf den Markt kommen. Als GPU kommt stets die GTX 1070 zum Einsatz, beim Prozessor setzt man auf die i7-6700HQ. Unterschiede findet man indes bei RAM und Massenspeicher. Die Preise für das GT72VR werden je nach Variante zwischen 1.999 Euro und 2.499 Euro liegen.
Wir können MSI kaum vorwerfen, am Gehäuse des GT72 festzuhalten. Während der Nachfolger GT73VR auch mit SLI-Konfigurationen erhältlich sein wird, ist das GT72 im Hinblick auf die Stabilität sowie die Wartungsmöglichkeiten immer noch eine Klasse für sich, und das nach mehr als zwei Jahren. Es gibt also keinen Grund, das gesamte Gehäuse zu verändern.

Die Baseunit ist auf beiden Seiten sehr stabil, und das gilt auch für den mittleren sowie den äußeren Tastaturbereich. Der Deckel ist nach wie vor die Schwachstelle des Notebooks, denn die Ecken und auch die Mitte sind anfällig für Druck und Verwindungsversuche. Allerdings ist das bei größeren Notebooks keine Seltenheit. Zudem gibt es zwischen dem Bildschirmrahmen und dem Panel selbst an einigen Stellen einen sichtbaren Spalt (siehe Bild unten). Ein weiteres kleines Problem sind die dünnen Lüftungsgitter auf der Rückseite, die recht leicht brechen können. Ansonsten gibt es aber weder beim Design noch der Verarbeitung des GT72 irgendwelche Beanstandungen.
Der Nachteil eines solch stabilen, wartungsfreundlichen und gut ausgestatteten Notebooks ist die Größe: Mit 48 Millimetern ist das GT72VR nach wie vor eines der dicksten Gaming Notebooks in dieser Größenklasse. Selbst das Eurocom DLX7 mit seinem Desktop-Prozessor (Skylake) und das GTX 980 ist dünner, dafür jedoch einige hundert Gramm schwerer. In der Tat fühlt sich das GT72 auch nicht so massiv an wie einige andere Konkurrenten. Das wird auch von dem Blick auf den inneren Aufbau bestätigt, denn zwischen der unteren Abdeckung und den Komponenten gibt es noch etwas Luft.
Bei den Anschlüssen gibt es nur einen Unterschied zum GT72S: Thunderbolt 3 wurde gestrichen und durch einen einfachen USB-Type-C-Anschluss ersetzt. Der vielseitigere TB3-Anschluss ist ab sofort dem teureren GT73VR vorbehalten, und die GT72 Baureihe entwickelt sich damit mehr zur Einstiegslösung für Enthusiasten. Insgesamt bietet das Gerät aber trotzdem mehr Anschlüsse als das Alienware 17 und das Asus ROG G701. Im Gegensatz zum EVGA SC17 wird G-Sync nicht an externen Monitoren unterstützt.
Mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) ermitteln wir gute Transferraten, die etwa doppelt so hoch ausfallen wie bei dem Alienware 17 R3. Damit liegt das MSI auch auf dem Niveau von aktuellen High-End-Multimedia-Notebooks wie dem Dell XPS 15.
Das M.2-WLAN-Modul Killer 1535 (QCA617, Dual-Band) unterstützt die MU-MIMO-Antennentechnologie sowie Beamforming und erreicht eine theoretische Transferrate von bis zu 867 Mbit/s. In der Praxis ermitteln wir stabile Werte von rund 544 Mbit/s, wenn sich das Gerät etwa einen Meter von unserem Testrouter Linksys EA8500 entfernt befindet.
Die bisherige System-Software war ziemlich unübersichtlich, schwerfällig und damit nicht sehr intuitiv zu bedienen, weshalb MSI hier Hand angelegt hat. Das Dragon Center ist nun die zentrale Anlaufstelle für die Systemdaten, Einstellungen und Profile zum Spielen, Netzwerkverbindungen via MSI-App, die Tastatur, die Windows Wiederherstellung und auch die Lüfter. Basierend auf sechs vordefinierten Temperaturschwellen für die CPU und GPU können zudem separate Lüftereinstellungen gewählt werden. Komischerweise gibt es aber keine exakten Werte für diese Stufen, stattdessen bekommen wir nur eine Farbskala (siehe unten). Die Lüfter sind stets aktiv, selbst wenn man den Schieber auf null stellt.
Das mitgelieferte Zubehör beschränkt sich auf einige Broschüren, ein großes Reinigungstuch und eine Schnellstartanleitung. Passend gebrandete Artikel für die G-Serie sind optional erhältlich, aber Thunderbolt-3-Dockingstationen sind nicht mehr kompatibel.

Ein Blick auf den inneren Aufbau zeigt keine großen Unterschiede zwischen dem GT72VR und dem GT72S. Das Kühlsystem besteht weiterhin aus zwei identischen Lüftern, die über sieben Heatpipes mit der CPU und GPU verbunden sind. Allerdings verteilen sie sich nicht gleichmäßig auf die beiden Komponenten, und die Lüfter werden auch getrennt voneinander geregelt. Laut MSI soll das vor allem der Übertaktung der GPU zugute kommen, da die Kühlung nicht an den Prozessor gebunden ist.

Der Großteil der M.2-Steckplätze wurde entfernt, womit RAID-Systeme nicht mehr zur Verfügung stehen.An der bereits sehr guten SteelSeries Tastatur (34,5 x 10,5 cm) und dem Touchpad (11,25 x 6,5 cm) gibt es keine wesentlichen Änderungen. Wir sind keine großen Freunde der nahtlosen Einbindung des Touchpads in die Baseunit, da man nicht gut mitbekommt, wenn man den Touch-Bereich verlässt. Die farbige Tastaturbeleuchtung lässt sich in drei Zonen und drei Intensitätsleveln einstellen.

Die Spalte mit Zusatztasten (Turbo Fan, XSplit, SteelSeries) ist erneut vorhanden, doch die Taste für die manuelle Grafikumschaltung schaltet nun den Bildschirm ab. Konkurrenten wie das Aorus X7 oder das Alienware 17 bieten einstellbare Makrotasten und haben damit einen leichten Vorteil gegenüber dem MSI.
Unser Testgerät verfügt über das Full-HD-Display, welches 120 Hz, Reaktionszeiten von 5 ms, G-Sync sowie 94 Prozent NTSC-Abdeckung verspricht. Laut MSI ist das GT72VR damit das erste Notebook für Privatkunden, welches alle diese Features vereint. Die 4K-UHD-Konfiguration bietet keine 120 Hz und wird vermutlich auch bei den Reaktionszeiten und der Farbraumabdeckung Unterschiede aufweisen. Unsere Messergebnisse gelten daher nur für die 1080p-Option.

Subjektiv gibt es keine Probleme mit einem körnigen Bildeindruck oder einem Gittereffekt, den man bei einigen matten Panels sehen kann. Bisher haben wir das Panel von LG Philips (LGD046E) noch in keinem anderen Notebook getestet. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei 327 cd/m² und der Kontrast bei ~1.000:1, womit sich das Gerät auf dem Niveau von vielen anderen High-End Gaming Notebooks befindet.

Unten links zeigt unser Testgerät leichtes Screen Bleeding, welches aber nur beim Ansehen von Videos und bei dunklen Umgebungen sichtbar ist.
Die Farbraumabdeckung liegt bei rund 87 Prozent sRGB bzw. 57 Prozent AdobeRGB. Diese Ergebnisse suggerieren ein hochwertiges Panel, da viele Mittelklasse-IPS-Panels eher bei etwa 60 Prozent sRGB liegen. Nur wenige Gaming Notebooks und einige Clevo Barebones sprechen digitale Grafikdesigner mit vollständiger sRGB-Abdeckung an, aber bei einem waschechten Gaming Notebook wie dem GT72VR hat dieser Wert keine Priorität.
Laut MSI werden die Gaming Notebooks bereits ab Werk vorkalibriert, was durch unsere Messungen mit einem X-Rite Fotospektrometer bestätigt wird. Bereits im Auslieferungszustand sind die Abweichungen der Farben sowie der Graustufen gering, und eine zusätzliche Kalibrierung ist nicht zwingend erforderlich. Wir haben es trotzdem probiert und konnten die Werte und die RGB-Balance sogar noch weiter verbessern. Aufgrund der unvollständigen sRGB-Abdeckung werden die Farben mit zunehmender Sättigung ungenauer.

Im Freien schlägt sich das Testgerät bestenfalls durchschnittlich. Die Hintergrundbeleuchtung ist für geschlossene Räume mehr als ausreichend, wurde aber nicht konzipiert, um Sonneneinstrahlung oder Tageslicht zu überstrahlen. Zumindest helfen das matte Panel, die weiten Blickwinkel und die 180-Grad-Gelenke dabei, Reflexionen so gut wie möglich zu vermeiden.

Prozessortechnisch bleibt mit den verlöteten mobilen Skylake-i7-Chips alles beim Alten. Die Tatsache, dass die Hersteller ihre Produkte mit Pascal und ohne Kaby Lake aktualisieren, deutet darauf hin, dass die Systeme mit den neuen Prozessoren vermutlich erst im ersten Quartal 2017 erscheinen werden. Leider bietet MSI weiterhin keine Desktop-Prozessoren an, wie es bei einigen Barebones von Clevo der Fall ist. Maximal lassen sich 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher (2.133-2.666 MHz) in vier Steckplätzen verbauen.

Bei den Grafikkarten erhalten wir die GTX 1060 bis hin zur GTX 1080 in dem aufrüstbaren MXM-Formfaktor. Wer ein SLI-System bevorzugt, muss sich entweder für das GT73VR (maximal GTX 1070 SLI) oder aber das neue Titan GT83VR (maximal GTX 1080 SLI) entscheiden. Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, hat MSI die manuelle Grafikumschaltung beim GT72VR gestrichen.
Den Core i7-6700HQ haben wir bereits sehr oft getestet. Die Multi-Core-Leistung liegt beim GT72VR erwartungsgemäß praktisch gleichauf mit dem i7-6820HK und dem älteren Broadwell i7-5700HQ. Leider ist die Single-Core-Leistung in den Cinebench Tests aber niedriger als erwartet. Das liegt an dem etwas geringeren Turbo-Boost von 3,4 GHz (max. 3,5 GHz). Der Desktop-Prozessor Core i7-6700K ist rund 20-30 Prozent schneller als der mobile Ableger in unserem Testgerät.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-6700HQ sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Die allgemeine Systemleistung in PCMark 8 liegt auf dem Niveau von anderen Gaming Notebooks wie dem Asus G701 oder Eurocom DLX7. Auch wenn die Grafikkarte also deutlich leistungsstärker geworden ist, wird man bei alltäglichen Aufgaben keinen großen Geschwindigkeitsunterschied spüren.
Das alte GT72S bietet zweifellos enorm viele interne Steckplätze für Festplatten, nämlich insgesamt sechs (4x M.2, 1x 2,5-Zoll-SATA-III, 1x ODD). Da die GT72-Baureihe jetzt jedoch etwas abgewertet wurde, um Platz für das GT73VR zu schaffen, hat MSI viele dieser Steckplätze einfach gestrichen. Übrig geblieben sind beim GT72VR nur ein einziger M.2-Slot, das optische Laufwerk und ein 2,5-Zoll-SATA-III-Schacht ohne RAID-Optionen.

Unser Testgerät ist mit einer 256 GB großen M.2-SSD von SanDisk sowie einer zusätzlichen 1-TB-Festplatte von HGST ausgerüstet, wobei die Transferraten durch das SATA-III-Interface limitiert sind. CrystalDiskMark ermittelt sehr gute sequentielle Werte für eine SATA-III-SSD, im Vergleich mit NVMe-Laufwerken bleibt das MSI aber natürlich recht blass. Die zusätzliche Festplatte erreicht laut HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 87 MB/s, was ein wenig unter dem Durchschnitt für ein 7.200er-Laufwerk bleibt.

Weitere Vergleiche und Benchmarks sind in unserer stetig wachsenden SSD-/HDD-Liste verfügbar.
Die Pascal Grafikkarten bieten im Vergleich zu den bestehenden Maxwell GPUs deutlich mehr Leistung. Die 3DMark Benchmarks sind ein guter Anhaltspunkt für die rohe Leistungsfähigkeit, und im Fire-Strike-Test ist die Notebook-Version der neuen GTX 1070 fast 140 Prozent schneller als die alte GTX 970M. Das sind immer noch rund 20 Prozent mehr als bei dem Aorus X7 Pro mit der GTX 970M SLI und nur etwa 10 Prozent weniger als bei dem MSI GT80 mit der GTX 980M SLI. Gleichzeitig verbraucht die neue GPU aber deutlich weniger Strom.

Für weitere technische Informationen, Benchmarks und Vergleiche mit den Maxwell GPUs empfehlen wir unsere jeweiligen GPU-Seiten für die GTX 1060, GTX 1070 und GTX 1080.
Bietet die GTX 1070 auch beim Spielen 140 Prozent mehr Leistung als die GTX 970M? Leider nicht, doch bei einigen getesteten Titeln ist es überraschend knapp. Bei Batman: Arkham Knight und Fallout 4 lag die Mehrleistung mit unserem 1080p-Ultra-Preset bei 119 bzw. 132 Prozent. Auch bei Rise of the Tomb Raider ermitteln wir ein Plus von 116 Prozent. Die GTX 980M fällt je nach Titel zwischen 30-50 Prozent hinter die mobile GTX 1070 zurück.

Weitere Informationen und Benchmarks zur GTX 1070 stehen in unserer Techniksektion zur Verfügung.
Auch bei extremer Belastung schlägt sich das Testgerät sehr ordentlich. Die Kerntemperaturen pendeln sich bei rund 86 °C (CPU) und 77 °C (GPU) ein, wenn wir Prime95 und FurMark gleichzeitig ausführen. Im Gegensatz zu dem kürzlich getesteten Pavilion 15 gibt es auch keine großen Probleme mit gedrosselten Taktraten oder seltsamem Taktverhalten. Zum Vergleich: Bei dünneren Gaming Notebooks (z. B. Aorus) erreichen die Temperaturen in diesem Szenario Werte von 90-95 °C.

Interessanterweise ist der Turbo Boost des Prozessors bei der gleichzeitigen Belastung der Grafikkarte höher, als wenn wir nur Prime95 ausführen. Beim Spielen kann man aber eine gute Boost-Ausnutzung und eine recht geringe CPU-Temperatur erwarten. Die Grafikkarte wird mit 77 °C zwar deutlich wärmer, liegt aber immer noch unter den Werten des Vorgängers GT72S.

Die Kerntemperaturen von beiden Komponenten sind mit aktivierter Turbo-Fan-Option deutlich geringer (rund 15 °C). Das System wird dadurch nicht zwangsläufig schneller, womit sich die Funktion hauptsächlich zum Übertakten der Grafikkarte eignet. Basierend auf unseren Stresstest-Ergebnissen und dem Stromverbrauch (siehe unten) sollte hier noch ordentlich Spielraum vorhanden sein.
Das Lüfterverhalten unterscheidet sich auch mit der neuen GPU prinzipiell nicht vom GT72S. Die beiden Lüfter sind unabhängig von der Auslastung stets aktiv und pendeln sich beim Spielen im niedrigen 40-dB(A)-Bereich ein. Das ist zwar hörbar, aber normal für solch ein dickes Gaming Notebook. Die Option Turbo Fan führt zu konstanten 52 dB(A), womit ein komfortables Spielen ohne Kopfhörer nicht mehr möglich ist.

Weder im Leerlauf noch bei anspruchslosen Aufgaben wie der Textverarbeitung oder dem Schreiben von Mails weisen die Lüfter ein pulsierendes Verhalten auf.
Da das Gehäuse recht viel Volumen bietet, fallen die Oberflächentemperaturen im Leerlauf und bei geringer Belastung trotz der leistungsstarken Komponenten sehr gering aus. Auch unter Last schafft es das GT72VR, die Wärmeentwicklung auf den hinteren Bereich zu konzentrieren, wodurch die Tastatur und die Handballenauflage im Gegensatz zum Alienware 17 und den meisten Notebooks von Aorus kühler bleiben. Das Acer Predator 17 bleibt insgesamt etwas kühler, bietet im Vergleich aber auch weniger Leistung.
An dem 2.1-Soundsystem hat sich nicht viel geändert. Unsere Messungen zeigen dank dem dedizierten Subwoofer von Dynaudio eine gute Abdeckung der tieferen Frequenzen. Zum Vergleich: Viele Ultrabooks fallen aufgrund der schlechteren Lautsprecher ab etwa 250 Hz deutlich ab. Der Klang hallt nicht nach und verzerrt auch nicht, doch die maximale Lautstärke fällt etwas hinter die Erwartungen für solch ein großes Notebook zurück.

Ähnlich wie MSIs Dragon Software wurde auch die Nahimic-Audio-Software aktualisiert und mit neuen Funktionen versehen. Die Tastaturbeleuchtung kann nun auf gewisse Displayaktivitäten reagieren oder eine visuelle Richtungsanzeige bei einigen Ego Shootern bieten.
Mit etwas mehr als 22 Watt im Leerlauf, minimaler Bildschirmhelligkeit und aktiviertem Energiesparmodus ist das GT72VR kein sparsames Notebook. Einen netten Vergleich bietet hier das lüfterlose Toshiba Portégé Z20t Convertible, welches sogar bei maximaler Auslastung noch einige Watt weniger benötigt.

Im 3DMark zieht das System rund 152 Watt aus der Steckdose und zeigt sich damit etwas sparsamer als das aktuelle Asus G701VO (162 Watt) sowie das ältere MSI GT72S (166 Watt). Das ist definitiv ein wichtiger Punkt, da die GTX 1070 beim Spielen deutlich mehr Leistung als die beiden GPUs GTX 980M und GTX 980 (Notebook) bietet, gleichzeitig aber auch weniger Strom verbraucht.

In unserem Stresstest mit Prime95 und FurMark zeigt unser Messgerät maximal 204 Watt an, womit das 230-Watt-Netzteil (17 x 8,5 x 3,5 cm) keine Probleme hat.
Beim Surfen im Internet kann man mit einer Akkuladung eine Laufzeit von etwa 3,5 Stunden erwarten. Das Asus ROG G701VO hält trotz größerem Akku nicht ganz so lange durch, gegen das ältere MSI GT72S mit der GTX 980M hat das Testgerät aufgrund der fehlenden manuellen Grafikumschaltung aber keine Chance.
Das Highlight in diesem Test ist ganz klar die Pascal GPU GeForce GTX 1070. Die mobilen Maxwell Ableger haben nur an der Oberfläche von 4K-Gaming gekratzt. Viele Hersteller haben ihre Notebooks bereits mit 4K-Fähigkeiten beworben, doch beim tatsächlichen Spielen ging den Geräten in der nativen Auflösung meist schnell die Luft aus. Der Vorsprung der neuen GTX 1070 gegenüber der GTX 970M ist jedoch so gewaltig, dass man sich Full-HD-Displays eigentlich sparen und direkt auf 4K-Panels mit G-Sync umsteigen kann. Wir wissen jedoch nicht genau, wie sich die Reaktionszeiten gegenüber dem 1080p-Panel schlagen, vielleicht können wir zukünftig noch ein passendes GT72VR Modell testen. Auf jeden Fall macht es Sinn, die Pascal GPU mit einem 4K-Panel zu kombinieren.

Wenn man sich das aktuelle GT72VR anschaut, übersieht man aufgrund der neuen Pascal Grafikkarte schnell die vielen kleinen Änderungen, die MSI an der etablierten GT72 Baureihe vorgenommen hat. Dennoch sind diese Änderungen nicht unbedeutend. Im Gegensatz zum GT72S bekommt man bei GT72VR nämlich deutlich weniger Steckplätze für Festplatten, kein Thunderbolt 3 und keine manuelle Grafikumschaltung. Dafür kann man sich aber für das optionale Panel mit 120 Hz und geringen Reaktionszeiten (5 ms) entscheiden. Nicht zu vergessen sind natürlich die kleinen Hardware Updates sowie die runderneuerte Software. Für neuere Modelle in MSIs G-Serie musste die Ausstattung des GT72VR etwas reduziert werden, dennoch schneidet es entweder besser ab als viele der Konkurrenten oder liegt zumindest auf demselben Niveau.



Neu MSI GT62VR notebook Akku

{ 03:43, 28/8/2016 } { 0 comments } { Link }

Passend zum Notebook-Launch von Nvidias Pascal-Architektur präsentiert MSI einen High-End-Boliden auf Basis der GeForce GTX 1070. Die Leistung des GT62VR soll nicht nur Geräte mit GTX 970M, sondern auch Laptops mit GTX 980M deutlich übertreffen. Ob das Vorhaben gelingt, lesen Sie in unserem Testbericht.
Beim MSI GT62VR handelt es sich um eine 15-zöllige Gaming-Plattform, die dank ihrer üppigen Ausstattung und der kräftigen Hardware durchaus als Desktop-Replacement bezeichnet werden kann. Unser Testgerät, dessen Modellname auf 6RE16H21 endet und 2.100 Euro kostet, verfügt über ein mattes Full-HD-IPS-Panel mit G-Sync-Support, 16 GB DDR4-RAM (2x 8 GB @2.400 MHz) und eine SSD-HDD-Kombination, welche 1,25 TB fasst.

Größtes Highlight ist die brandneue GPU. Wie schon bei der GeForce GTX 980 aus der Maxwell-Generation setzt Nvidia den Desktop-Chip fast 1:1 für den mobilen Markt um. Aufgrund des kleineren Fertigungsprozesses und diverser Optimierungen verspricht Pascal eine massives Performance-Plus bei geringerem Stromverbrauch, was Notebooks besonders zugutekommt. Alle Details zur frischen GPU-Architektur entnehmen Sie dem verlinkten Sonderartikel.
Nachdem die 2014er-Version des GT60 noch mit einem sehr klobigen Gehäuse vorliebnehmen musste, nutzt MSI beim GT62VR ein viel eleganteres Chassis, dessen Design sich an der GE-Reihe orientiert. Qualitativ können wir nur wenig bemängeln. Zwar besteht der Gehäuseboden aus Kunststoff, Handballenablage und Deckel sind jedoch aus Metall gefertigt (gebürstetes Aluminium). In Bezug auf die Stabilität macht der 15-Zöller eine ordentliche Figur. Während sich der Bildschirm recht stark verwinden lässt, gibt die Base auch bei festerem Druck kaum nach. Ein Grund ist das Fehlen eines optischen Laufwerks. Die Scharniere erwiesen sich im Test als unspektakulär, selbst mit einer Hand kann man das Gerät problemlos aufklappen.
Größe und Gewicht sind weder über- noch unterdurchschnittlich. Mit 2,9 Kilogramm und einer Höhe von 4,0 Zentimetern ordnet sich das GT62VR mittig zwischen dem GE62 (2,4 kg, 2,9 cm) und dem alten GT60 (3,3 kg, 5,5 cm) ein. Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen. Fast alle Oberflächen und Elemente gehen sauber ineinander über. Optisch hält sich MSI halbwegs zurück. Abgesehen vom Drachen-Logo bzw. zwei roten Streifen auf dem Cover und roten Lüftungsgittern auf der Unterseite wirkt das Gaming-Notebook relativ unscheinbar. Für Farbakzente sorgt vor allem die beleuchtete Chiclet-Tastatur mit ihren drei individuell konfigurierbaren Zonen.
Die Anschlussausstattung lässt kaum Wünsche offen. MSI verbaut insgesamt fünf USB-Ports (1x 2.0, 3x 3.0, 1x 3.1 Typ C), welche auf die Seitenflächen und das Heck verteilt sind. Dazu kommen zwei digitale Bildausgänge in Form von HDMI 1.4 (leider kein HDMI 2.0) und Mini DisplayPort 1.2, mit denen ein Triple-Monitor-Setup inklusive Notebook-Display möglich ist. Ansonsten entdeckt man noch einen RJ45-Gigabit-LAN-Port und eine Öffnung für Kensington Locks. Abgerundet wird das Paket von vier goldenen Audio-Buchsen (S/PDIF & 7.1 analog), die aus unserer Sicht jedoch zu weit vorne angebracht wurden.
Selbstverständlich ist auch ein Kartenleser an Bord. Im Vergleich zur 15-Zoll-Konkurrenz schneidet das GT62VR bei der Geschwindigkeit deutlich besser ab. So konnten wir dem MSI mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II zwischen 140 (Bilder-Transfer) und 190 MB/s (sequenzielles Lesen) entlocken. Neben dem Acer Predator 15 bleiben auch das Schenker XMG P506 und das Gigabyte P55W v5 unter 100 MB/s.
Für die Kommunikation sind Produkte aus dem Haus Qualcomm/Atheros verantwortlich. Kabelgebunden geht es per Killer E2400 Gigabit-Ethernet-Controller ins Internet. Wer gerne drahtlos surft, greift auf den Killer Wireless-n/a/ac 1435 Network-Adapter zurück, der nicht nur alle gängigen WLAN-Standards, sondern auch Bluetooth 4.1 beherrscht. In unserem kürzlich eingeführten, standardisierten WiFi-Test gab es keine Auffälligkeiten. Aus einem Meter Entfernung wurden im Schnitt 559 bis 630 Mbit/s erreicht – ein gutes Ergebnis.
Die Wartbarkeit des GT62VR verdient ebenfalls Respekt. MSI integriert eine riesige Bodenplatte, die von sechs Schrauben gehalten wird. Nachdem man letztere entfernt und die Klappe aus der Verankerung gelöst hat (was ordentlich Kraft erfordert), erhält man Zugriff auf das Innenleben. Sei es nun der Massenspeicher, das Funkmodul oder die sekundären RAM-Bänke, welche beim Testmodell noch frei sind. Das Kühlsystem besteht aus zwei Lüftern und sage und schreibe 6 Heatpipes. Um das Wärmemanagement zu optimieren, hat MSI eine der Heatpipes über Prozessor und Grafikkarte gelegt.

Viel Platz benötigt auch der Akku, der im Gegensatz zum GT60 nicht von außen erreichbar ist. Etwas unverständlich finden wir, dass im GT62VR nur ein M.2-Slot steckt. Eigentlich wäre noch genug Raum für einen zweiten oder dritten Slot vorhanden. MSI spart sich dieses Feature für die 17- und 18-Zoll-Pallete (z. B. GT73 & GT83). Hinweis: Die Zerstörung des Garantieaufklebers dürfte in Deutschland keine Auswirkungen haben, solange Umbauten bzw. Upgrades fachmännisch durchgeführt werden.

Die Softwareinstallation fällt – wie man es vom Hersteller kennt – extrem umfangreich aus. Recovery-Manager hier, Audio-Software und Batteriekalibrierung dort: MSI scheint an jede Situation gedacht zu haben. Die wichtigste Anlaufstelle, das Dragon Center, wurde seit dem letzten Testgerät stark überarbeitet und mit neuen Funktionen erweitert. Um einen kleinen Eindruck zu erhalten, klicken Sie bitte auf die verschiedenen Menü-Screenshots.

Besonders spannend sind die Reiter »Systemüberwachung« (Auslastung, Temperatur, Lüfterdrehzahl…) und »Systemtuner«. Per Systemtuner lassen sich unter anderem die Bilddarstellung (True Color) und die Lüftergeschwindigkeit anpassen. Für unsere Tests nutzten wir jeweils die Standard-Settings sRGB« und Auto. Der MSI exklusive Shift-Modus wurde immer passend zum Szenario gewählt.
Das mitgelieferte Zubehör beschränkt sich auf einen Quick-Start-Guide, ein Garantieheft, eine Recovery-Anleitung und ein Reinigungstuch. Als Netzteil kommt ein 780 Gramm schwerer und 17 x 8 x 3,5 cm großer 230-Watt-Klotz zum Einsatz.
Die Tastatur ist erneut in Zusammenarbeit mit SteelSeries entstanden. MSI verwendet das identische Chiclet-Modell auch bei den 15-Zoll-Brüdern GS60 und GE62. Dank der Beleuchtung und der freistehenden Tasten ist das Keyboard sehr übersichtlich und kann selbst bei absoluter Dunkelheit noch einwandfrei genutzt werden. Das Tippverhalten hat uns bis auf ein paar kleine Details ebenfalls überzeugt. Der Hub ist mittel bis kurz, Druckpunkt und Anschlag sind recht deutlich definiert.

Kritik gibt es nur für das vom Standard abweichende Layout. Zwar soll die gewählte Tastenanordnung das Gaming-Erlebnis verbessern, Vielschreiber werden sich jedoch an einigen Punkten stören. So sind bei der deutschen Variante gleich mehrere Tasten verschoben (<>, #‘), was nicht zuletzt am einzeiligen Enter liegt. Lob gibt es für die Dimensionierung. Mit 15 x 15 mm bieten Buchstaben und Zahlen ausreichend Fläche. Lediglich der Nummernblock und die F-Reihe müssen vertikal respektive horizontal mit etwas weniger auskommen.

Neben dem Power-Button befinden sich drei Sondertasten. Während die linke den Lüfter-Turbo aktiviert, startet die mittlere den XSplit Gamecaster (Trial-Version für ein Jahr). Der rechte Button schaltet die Beleuchtungsmodi durch.
Das leicht abgesenkte Touchpad ergattert ebenfalls eine hohe Bewertung. MSI verzichtet beim GT62VR auf ein Clickpad und spendiert dem 15-Zöller einen klassischen Mausersatz mit dedizierten Tasten, welche prima reagieren, jedoch ziemlich laut sind.

Das Feedback profitiert von der dezenten Struktur. Trotz der angerauten Oberfläche hat uns die Gleitfähigkeit gut gefallen. Ähnlich sieht es mit der Größe aus. 11 x 6 Zentimeter sind für ein 15-Zoll-Gerät mehr als anständig. Etwas verwundert waren wir nur über die Tatsache, dass ein Teil der unterstützten Gesten, genauer gesagt der Bildlauf, erst manuell im Touchpad-Treiber (Synaptics V7.5) aktiviert werden muss. Zoomen und Drehen via 2-Finger-Geste funktioniert direkt.
Wie es sich für ein aktuelles High-End-Gaming-Notebook gehört, ist das GT62VR G-Sync zertifiziert. Nvidias Bildschirmtechnologie synchronisiert die Wiederholrate des Displays mit der GeForce GPU, um Zeilenverschiebungen zu verhindern und Ruckler sowie Anzeigelatenzen zu minimieren. MSI vermarktet den 15-Zöller außerdem als VR ready, wobei man hierfür natürlich extra Hardware benötigt (z. B. eine Oculus Rift). 
Die Bildqualität des verbauten LG Philips Panels muss sich definitiv nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Das Full-HD-Modell LP156WF6 setzt auf IPS-Technik, die für ihre kräftigen Farben und hohen Blickwinkel bekannt ist. Auch das GT62VR erhält in den meisten Kategorien eine gute Note. Egal, ob Luminanz (~280 cd/m²), Ausleuchtung (88 %), Schwarzwert (0,27 cd/m²) oder Kontrast (~1.000:1): Bei den Displaymessungen erlaubt sich das Panel keine Patzer.
Gleiches gilt für die erweiterten Farbtests mit der Software CalMan. Kein Wunder, installiert MSI doch entsprechende Bildschirm-Profile. Allerdings wäre theoretisch noch mehr drin. Durch eine Kalibrierung konnten wir die Graustufen von 2,73 auf sehr gute 0,9 und die Color-Checker-Werte von 3,67 auf 2,92 cd/m² drücken (jeweils DeltaE 2000).

Als Farbraumabdeckung ermittelten wir 84 % sRGB und 55 % AdobeRGB, was für Spieler völlig ausreicht. Nerviges Screen-Bleeding an den Rändern gab es beim Testgerät nicht. 4K-Fans aufgepasst: Das GT62VR erscheint auch mit UHD-Panel.
Quad-Core-CPU und High-End-GPU? Check. 16 GB DDR4-RAM? Check. Solid State Drive? Check. Das MSI GT62VR bietet genug Power für alle Anwendungsszenarien von Office, Multimedia und Web bis hin zu Triple-AAA-Gaming. In der vorliegenden Ausstattung sollte der 15-Zöller auch in den kommenden 1-2 Jahren nur selten an seine Grenzen gelangen.
Als Prozessor dient ein Vierkernmodell aus Intels Skylake-Generation (14 nm). Der Core i7-6700HQ bildet momentan die Grundlage für beinahe jedes Gaming-Notebook, was speziell am Preis-Leistungs-Verhältnis und der nicht vorhandenen Konkurrenz seitens AMD liegt. Zwar erreicht der Core i7-6820HK noch etwas höhere Werte, für ein paar Prozent mehr Power lohnt sich der Aufpreis jedoch nur in den seltensten Fällen. Intel stattet den Core i7-6700HQ mit 6 MB L3-Cache und einer Grafikeinheit namens HD Graphics 530 aus, die beim GT62VR allerdings inaktiv ist (keine Grafikumschaltung via Optimus). Als TDP nennt der Hersteller 45 Watt. 
Das Taktverhalten und die Performance wurden wie üblich mit Cinebench überprüft. Während sich die meisten Notebooks hier unauffällig zeigen, gab das GT62VR anfangs Rätsel auf. Die Singlecore-Scores waren trotz guter Taktraten viel niedriger als vom i7-6700HQ gewohnt. Bisweilen rechnete die CPU nur so flott wie das ULV-Modell Core i5-6200U. Zudem hing der Takt laut HWiNFO und Intels Turbo Boost Monitor immer bei 3,1 GHz fest.

Nach Rücksprache mit MSI kam heraus, dass die Dragon Center Software schuld ist, woraufhin wir ein zweites, geupdatetes Gerät erhielten. Zwar nutzt die Shift-Funktion in den Modi »Sport«, »Comfort« und »ECO« weiterhin 3,1 GHz (was das Feature sinnlos macht), die User-Modi »Presentation«, »Movie«, »Gaming« und »Office« wirken sich hingegen deutlich auf das Taktverhalten aus, so dass wir die Idle-Messungen nun korrekt durchführen konnten. Alle entsprechenden Werte wurden bereits ersetzt. Die Gesamtnote bleibt allerdings bei 85 %.
Wenn sich der Core i7-6700HQ frei entfalten darf, sind die Ergebnisse auf dem Niveau der Konkurrenz. 143 Punkte im Single-Core-Benchmark des Cinebench R15 und 673 Punkte im Multi-Core-Benchmark richten sich nach dem Gigabyte P55W v5.
Die Systemleistung entspricht voll und ganz den Erwartungen. 5.926 Punkte im PCMark 7 sind typisch für ein High-End-Notebook, das von einer SATA-III-SSD angetrieben wird. Mit diesem Ergebnis reiht sich das MSI GT62VR zwischen der Testkonfiguration des Alienware 15 R2 (5.846 Punkte) und Acer Predator 15 (5.974 Punkte) ein.
Obwohl der M.2-Slot Solid State Drives mit PCIe/NVMe-Technik unterstützt, beschränkt sich MSI – wie gerade angesprochen – auf ein SATA-III-Modell, das technisch bedingt ab rund 500 MB/s limitiert. Im Testgerät steckt ein 256-GB-Drive von Toshiba, das beim AS SSD Benchmark einen Gesamtscore von 915 Punkten erreicht. Zum Vergleich: Die NVMe-SSD des Schenker XMG P506 kommt auf 2.716 Punkte, was umgerechnet ein Plus von knapp 200 % ergibt.

Im Windows Alltag spürt man allerdings nur selten einen Unterschied, da die Performance bei kleinen Dateien wichtiger ist als sequenzielle Lese- und Schreibvorgänge. Damit Käufern nicht der Speicherplatz ausgeht, verpasst MSI dem GT62VR zusätzlich noch eine 2,5-Zoll-HDD. Die HGST Travelstar 7K1000 bietet 1.000 GB Kapazität und läuft mit 7.200 rpm.
Kommen wir mit der Grafikkarte zum interessantesten Part: Im Vorfeld wurde bereits viel über Nvidias Pascal-Architektur diskutiert. Werden die Notebook-Varianten abgespeckt sein und ein M für mobil im Namen tragen oder ihren Desktop-Brüdern so stark ähneln, dass eine identische Bezeichnung gerechtfertigt ist? Wenn es nach der GeForce GTX 1070 geht, trifft eindeutig letzteres zu. Zwar taktet das Desktop-Modell im Referenzdesign mit 1.506 bis 1.683 statt 1.443 bis 1.645 MHz, dafür packt Nvidia auf die mobile Version 7 % mehr Shader-Einheiten (2.048 vs. 1.920), was die schwächeren MHz-Zahlen ausgleichen soll. Allerdings sind viele Desktop-Chips kräftig übertaktet, sodass die Notebook-Edition doch wieder in Rückstand gerät.

Aufgrund der enormen Taktschwankungen wird die Leistung der GTX 1070 von Laptop zu Laptop generell sehr unterschiedlich sein. Je nach Kühlsystem werkelt der 16-nm-Chip nämlich flotter als mit den von Nvidia angegebenen Taktraten. Im Render-Test des Tools GPU-Z konnten wir aus dem GT62VR bis zu 1.900 MHz herauskitzeln, wobei sich der Kern nach mehreren Durchläufen im Unigine Heaven 4.0 Benchmark auf ca. 1.500 MHz einpendelte.
Als Treiber war auf dem Testgerät die ForceWare 368.79 installiert, die uns allerdings noch nicht voll ausgereift erschien. Zwar gab es keine Bluescreens oder Grafikfehler, jedoch hatten wir bei manchen Spielen den Eindruck, dass die Performance höher sein könnte. Im besten Fall kratzt die GTX 1070 am Level ihres Desktop-Pendants. Im schlechtesten Fall liegt sie unter der GTX 980(M). Dirt Rally, Just Cause 3 und Mad Max wollten außerdem nicht auf unserem 4K-Monitor starten (Hänger bzw. Absturz).

Im Zuge der weiter oben erwähnten Idle-Nachmessungen installierten wir beim zweiten Testgerät den offiziellen Launch-Treiber 372.53 und führten einen kurzen Check mit dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark und der 11er-Ausgabe des 3DMark durch. Ergebnis: Die Performance blieb konstant.
Bei synthetischen Benchmarks, die GPU-limitiert sind, zeigt das GT62VR eindrucksvoll, was es auf dem Kasten hat. Mit einem Graphics-Score von 17.066 Punkten sprintet die GTX 1070 im Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark 124 % an einer GTX 970M (7.624 Punkte @Acer Predator 15) und 76 % an einer GTX 980M vorbei (9.671 Punkte @Schenker XMG P506). Selbst das ehemalige Spitzenmodell, die GTX 980, welche nur in 17- und 18-Zoll-Chassis zum Einsatz kam, wird um 34 % abgehängt (12.691 Punkte @Schenker XMG U716). Der Vorsprung zur Desktop GTX 1060 beträgt ebenfalls über 30 %. Erst eine GTX 980 Ti kann der mobilen GTX 1070 das Wasser reichen. Kurzum: Nvidia hat mit der Pascal-Architektur ganze Arbeit geleistet. Dank 8 GB GDDR5-VRAM und einem Speicherinterface von 256 Bit ist das High-End-Modell übrigens sehr zukunftssicher.
Die beste Nachricht vorweg: Als eine der wenigen Notebook-GPUs kann die GeForce GTX 1070 fast alle Spiele auch mit 3.840 x 2.160 Pixeln ordentlich befeuern (35+ Fps @High). Die Grafikkarten aus der Maxwell-Reihe produzieren hier oft eine Ruckelshow. In der nativen Auflösung des GT62VR lässt sich jeder Titel mit maximalen Details und mehrfacher Kantenglättung genießen. Selbst Hardware-Fresser wie Assassin's Creed Syndicate und Anno 2205 bringen das System nicht aus der Fassung.

Rechnet man unsere 4K/High- und FHD/Ultra-Benchmarks zusammen, liegt die GTX 1070 10 % vor einer GTX 980, 14 % vor einer Desktop GTX 1060 und beachtliche 60 % vor einer GTX 980M. Die Leistung derGTX 970M wird sogar um 100 % getoppt, sprich der Pascal-Nachfolger ist doppelt so schnell. Einen derartigen Performance-Sprung gab es in der Vergangenheit nur selten, weshalb sich der Kauf eines frischen Laptops jetzt besonders anbietet.
Angesichts der herausragenden Performance ist das GT62VR nicht allzu laut – im Gegenteil. Durchschnittlich 40 dB(A) im 3DMark 06 und 46 dB(A) unter Volllast sind im Vergleich zu den deutlich langsameren Maxwell-Notebooks kein hoher Wert. Im Stresstest mit den Tools FurMark und Prime95 verhält sich das MSI sogar ruhiger als die 15-Zoll-Konkurrenz von Acer, Alienware, Gigabyte und Schenker (siehe Tabelle).
Ein weiterer Pluspunkt ist die konstante Drehzahl. Während der Lautstärkemessungen sprang der Lüfter nie unangenehm hin und her. Allerdings konnten wir zuweilen ein leichtes Pfeifgeräusch vernehmen, das jedoch nur bei manchen Lastzuständen auftritt. Da die Lüfter auch im Idle-Betrieb aktiv sind, hört man die Festplatte meist nicht, lediglich bei stärkeren Zugriffen erzeugt sie ein Klackern.
Die Temperaturentwicklung des GT62VR erinnert an andere High-End-Notebooks. Mit maximal 44 °C auf der Ober- und bis zu 53 °C auf der Unterseite bewegt sich das 15-Zöll-Gerät im Mittelfeld. Nachbessern könnte MSI bei der Temperaturverteilung. So erreicht die Handballenauflage in anspruchsvollen 3D-Anwendungen über 35 °C. Einige Gaming-Laptops werden hier nur 25 bis 30 °C warm.
Die Komponenten hatten an unserem Foltertest mehr zu knabbern. Nach einer Stunde Dauerbelastung machte es sich die GeForce GTX 1070 bei 84 °C bequem. Allerdings kam es unter extremen Bedingungen auch zu einem Throttling (~1.240 MHz). Intels Core i7-6700HQ drosselte nicht, wurde mit rund 90 °C aber ein ganzes Stück heißer.
Das 2.1-System von Dynaudio liefert im Zusammenspiel mit dem Nahimic Audio Enhancer eine recht gute Vorstellung ab. MSI greift beim GT62VR auf zwei Lautsprecher und einen Subwoofer zurück, die an der Notebook-Front bzw. auf dem Gehäuseboden sitzen. Dank dem Subwoofer bietet der 15-Zoll-Bolide einen verhältnismäßig satten Bass. Die Maximallautstärke ist ebenfalls brauchbar und genügt für kleine bis mittlere Räume.

Nach unseren Erfahrungen sind externe Lautsprecher oder ein Headset – im Gegensatz zu vielen anderen Notebooks – keine Pflicht. Spiele, Videos und Musikstücke werden ordentlich wiedergegeben.
Weil das GT62VR ohne Grafikumschaltung leben muss, fallen die Verbrauchswerte etwas höher als bei Optimus-Geräten aus. 20-32 Watt im Idle-Betrieb würden wir jedoch als vertretbar bezeichnen.

Lob kassiert das GT62VR für den Lastverbrauch. Zwar sind rund 100 Watt bei der ersten Szene des 3DMark 06 und bis zu 202 Watt im Stresstest auf den ersten Blick happig, in Relation zur Leistung benötigt das GT62VR jedoch erstaunlich wenig Strom. Die Energiewerte decken sich grob mit dem Alienware 15 R2, dessen GTX 980M keine Chance gegen die GTX 1070 hat. Ergo: Pascal ist nicht nur sehr schnell, sondern auch relativ sparsam.
Die Abwesenheit von Nvidias Optimus-Technologie rächt sich vor allem bei der Akkulaufzeit. Dem verschraubten 8-Zellen-Modell (75 Wh, 5.225 mAh) ging im Idle-Test mit 0 % Leichtkraft nach gerade einmal 5 Stunden die Puste aus. Rund 4 Stunden Internetsurfen per WLAN (mittlere Helligkeit) sind ebenfalls kein Topwert. Die Maxwell-Konkurrenz erreicht hier zwischen 4,5 und 8 Stunden.
Im Großen und Ganzen hat MSI genau das abgeliefert, was bei Gamern derzeit auf der Wunschliste steht. Neben einem Quadcore-Prozessor, 16 GB DDR4-RAM und einem Solid State Drive wäre das in erster Linie eine High-End-GPU mit 4K- und VR-Tauglichkeit. Nividias GeForce GTX 1070 ist der erhoffte Kracher geworden, sei es nun als Desktop- oder Notebookvariante. Die Pascal-Architektur beeindruckt durch ihre erstklassige Leistung gepaart mit einer hohen Energieeffizienz.

Das Full-HD-IPS-Display, der Klang und die Eingabegeräte sind auch nicht von schlechten Eltern. Ähnliches betrifft die Anschlussausstattung, wobei manche Nutzer Thunderbolt 3 und HDMI 2.0 vermissen werden. Das Kühlsystem ist den Hardwareanforderungen gewachsen, Geräusch- und Temperaturentwicklung fallen ordentlich aus.



About Me

Home
My Profile
Archives
Friends
My Photo Album

«  October 2017  »
MonTueWedThuFriSatSun
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031 

Links


Categories


Recent Entries

Laptop Akku de MSI GT72VR 6RE
Neu MSI GT62VR notebook Akku

Friends

Hosting door HQ ICT Systeembeheer